Die 4 wichtigsten Fragen zur PIM Implementierung

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Die 4 wichtigsten Fragen zur PIM Implementierung

Bevor Sie sich für ein PIM und dessen Implementierung entscheiden, müssen Sie folgende Punkte klären und bedenken.

Wir haben Ihnen eine Liste der 4 wichtigsten Fragen zur PIM Implementierung zusammengestellt.

 

Welche Produktdaten sind im Unternehmen vorhanden?

In Ihrem PIM werden Produktdaten aus zwei Datenquellen zusammenfließen. Aus dem ERP- oder Warenwirtschaftssystem und aus dem Marketing- und Vertriebsbereich.  Sie sollten entscheiden, welches der beiden Systeme (ERP/Warenwirtschaftssystem und PIM) das führende sein wird.

Für das PIM braucht man eine eindeutige Kennung und Identifizierung. Hierzu bietet sich in den meisten Fällen die Artikelnummer des ERPs oder des Warenwirtschaftssystem an.

 

  • In welchem meiner IT-Systeme pflege ich derzeit Produktdaten?
  • Ist es möglich dieses IT-System an mein PIM anzuschließen?
  • Welches Team oder Abteilung pflegt welche Produktdaten?
    • Marketing, Vertrieb
    • ERP-/ WaWi
    • E-Commerce Abteilung
  • Sind die Produktdaten vollständig?
  • Welche Abteilungen müssen Hand in Hand arbeiten, um Produktdaten ggfs. zu vervollständigen?

 

In welche Kanäle sollen die Produktdaten ausgespielt werden? (Quelle & Ziel)

Effiziente Prozesse für Lieferanten, Händler und herstellende Unternehmen ist im Zeitalter der Digitalisierung ein wichtiger Punkt. Mit dem perfekten Zusammenspiel im Vertrieb und Marketing werden Ihre Prozesse schneller. Mit einer kurzen Time-to-Market bleiben sie wettbewerbsfähig und werden nicht von Ihrer Konkurrenz überholt.

Ein PIM sollte Ihnen eine Vielzahl an Kommunikationskanäle bieten. Egal ob Webseite, Onlineshop, Kataloge, Flyer, App, Marktplätze oder Procurement-Plattformen, die Türen sollten Ihnen offenstehen.

Verschiedene Informationen in unterschiedlichen Kanälen bereitzustellen bedeutet aber auch mehr Arbeit und Aufwand! Mit einem PIM sollte die individuelle Kundenansprache durch verschiedene Kanäle individuell und einfach einstellbar sein.  Eine der wichtigsten Funktionen ist, dass das PIM eine Möglichkeit zum Wachsen und Erweitern bietet. Sollten Sie sich in Zukunft dafür entscheiden, neue Vertriebs- und Verkaufskanäle zu öffnen, sollten Sie dies ohne großen Aufwand mit Ihren Produktdaten in Ihrem PIM abbilden können.

 

Wie schließe ich die Lücke zwischen dem Quellsystem und den Anforderungen der Zielkanälen?

Die meisten Basisdaten, welche man von Lieferanten übermittelt bekommt oder die Daten, die aktuell im ERP festgehalten werden, sind nicht direkt E-Commerce tauglich. Hier gilt es sich die relevanten Fragen zu stellen, z.B.

  • Sprechen meine Produktdaten die richtige Sprache für den Zielkanal?
  • Habe ich reichlich hochqualitative Bilder von dem Produkt?
  • Welche Informationen fehlen, um dem Kunden das Produkt noch schmackhafter zu machen?

All diese Faktoren und viele mehr müssen in Betracht gezogen werden, um die Produktdaten anzureichern und damit auch wirklich den Endkunden auf dem Kanal ansprechen zu können.

 

Datenpflege, einfach und verständlich (Usability)

Ein PIM muss nicht nur mit Ihrer IT-Landschaft gut integriert sein, sondern auch im Einklang mit Ihrem Team gut harmonieren.

Sie sollten Ihr PIM-System täglich benutzen und daran Freude haben. Wie jedes andere System in Ihrem Unternehmen auch sind die besten Schnittstellen diejenigen, die so intuitiv sind, dass sie fast unsichtbar sind. Ein PIM, dass im Standard eine intuitive Benutzeroberfläche liefert und die Ihr Team nicht dazu zwingt, stundenlange Schulungen absolvieren zu müssen, ist ein muss.

Die besten PIM-Systeme bieten einen klaren Weg zur Verwaltung und Bereicherung von Produkten und geben einen klaren Überblick über den Status des gesamten Produktkatalogs. Ein gutes PIM ist nur dann in Ihrer Firma zentral verankert, wenn Ihr Team das Gefühl hat, dass es kein separates Produktmanagement-Tool zur Datenanreicherung benötigt.

Das tägliche Arbeiten mit Ihrem/einem PIM und dessen Datenpflege muss Spaß machen!